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Mark ist mein Hauptgewinn. Ich freue mich, ihn hier in dem kleinen Fischrestaurant sitzen zu sehen: gro, dunkle Haare, kein Bauch, T-Shirt, Jeans, gepflegt, selbstsicher. Unternehmensberater, aber das ist eigentlich egal; man kann sich mit ihm toll unterhalten. Und er kommt auf den Punkt. Er sagt, dass er beim Sex gern die Fhrung bernimmt. Das gefllt mir. Wir sprechen ber Filme mit erotischen Szenen, "Gefhrliche Liebschaften", "Closer", "Der englische Patient" - ich hre kaum noch zu. Er berhrt meine Beine unter dem Tisch und sieht mich an. Drauen zieht er mir an den Haaren den Kopf in den Nacken und ksst mich. Alles ist klar. Wir gehen zu ihm. Es ist aufregend, geil.
Hier geht es nicht um die groe Liebe oder lebenslanges Glck, denn ich habe Mark in einem Sex-Chat kennengelernt. Wir wollen beide nur das Eine, und darin passen wir wunderbar zusammen. Als ich ihn treffe, bin ich erst seit ein paar Wochen in dem Chat unterwegs. Schuld war mein Liebeskummer. Ich hatte meine zehn Jahre dauernde Beziehung mit Peter beendet, in der ich Sex nur noch wie Zirkeltraining im Fitnessstudio absolviert hatte. Als ein Kollege mir nherkam, war ich gleich so heftig verliebt, dass ich mein ganzes altes Leben sausen lie. Er versprach mir ewige Leidenschaft, doch nur zwei Monate spter erklrte er mir, es sei aus. Er knne nicht treu sein, habe noch andere Affren, und, besonders ekelhaft, Sex-Chat-Treffen.
Ich fiel in ein Loch aus Einsamkeit, Demtigung, Wut, Schmerz. Dann wollte ich sehen, was der Mann da im Internet trieb. Dafr musste ich ein Profil erstellen. Widerwillig schrieb ich: Ich suche einen Mann, der Ansagen macht, sich nimmt, was er will. Weil ich bei Peter immer die Aktive war. "Mann fr Flirt und Affre" kreuzte ich an, Partnerschaft nicht. Dann war ich drin. Zuerst war ich entsetzt, in welche Gesellschaft ich geraten war: Swinger, Sadomasochisten, Partnertauscher. Einige weit jenseits der Grenzen guten Geschmacks. Hier also verkehrte der Mann, dem ich mein Herz geschenkt hatte. Ich fand ihn mit Bild, in Badehose auf seinem Segelboot posierend.
Ein Schlag in den Magen, ich sackte fast vor dem PC zusammen. Zugleich blinkte mein Postfach: zehn neue Mails. Jeden Tag schrieben neue Mnner, ich war begehrt. Einige machten einen netten Eindruck, und ich begann zu antworteten. Es war unterhaltsam. Wenn sie "Superlover" oder "Nylonhansi" hieen, legte ich sie gleich ad mit Nacktbildern ignorierte ich, ebenso fantasielose Schreiber, die im Profil "carpe diem" oder "alles kann, nichts muss" stehen hatten.